Katharina Frier-Obad
M.A., Autorin, Redakteurin, Schreibcoach
- geboren und aufgewachsen in Hamburg
- Studium Biografisches und Kreatives Schreiben (M. A., Alice Salomon Hochschule), Studium Anglistik, Publizistik und Neueren Deutschen Literatur (Magister, FU Berlin)
- zehnjährige Erfahrung als Online-Redakteurin in einer Agentur mit unterschiedlichen Kunden und im Deutschen Bundestag
- seit 2014 freie Texterin und Redakteurin; Schreibgruppenpädagogin
Mein Handwerk habe ich zunächst als Online-Redakteurin gelernt, als dieser Beruf noch ziemlich jung war. Seitdem hat sich viel geändert, doch bis heute sind Online-Texte oft kürzer als Zeitungsartikel, sie sind anders gegliedert und enthalten Merkmale, die sie von gedruckten Texten deutlich unterscheiden. Vor meiner Ausbildung habe ich Erfahrungen in den Redaktionen von zwei Tageszeitungen gesammelt.
In einer Agentur habe ich dann für sehr unterschiedliche Kunden Online-Texte geschrieben. Meine inhaltlichen Schwerpunkte waren hier Kinder- und Jugendkommunikation und politische Kommunikation. Zwischen 2010 und 2013 war ich Online-Redakteurin der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages. Hier schrieb ich über die Digitalisierung, über Partizipation und das Parlament.
Seit 2024 bin ich als Selbstständige unterwegs – mit einem breiten Textangebot und für viele unterschiedliche Menschen, Gewerke und Themenzusammenhänge. Gereizt haben mich seit jeher die Aufgaben, bei denen es um Menschen und ihre Geschichten ging. Was empfanden die Schäfer im nordenglischen Cumbria, als sie im späten Mittelalter durch puren Zufall das bis dahin unbekannte Grafit entdeckten und es zunächst für Blei hielten? Was berichten die internationalen Bloggerinnen und Blogger von ihrem Besuch im Bundestag, wenn sie in ihre Heimat zurückkehren? Was sind die Geschichten hinter den Geschichten?
2020 nahm ich mein zweites Studium auf: Biografisches und Kreatives Schreiben. Hier lernte ich vor allem, das Schreiben nicht nur mit Blick auf ein entstehendes Produkt, sondern auch als wertvollen Prozess zu verstehen. Das kommt mir bei der Unterstützung schreibender Menschen doppelt zugute – für meine Kundinnen und Kunden, aber auch für mich selbst. Ich sehe Schreiben nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als kreatives und erfüllendes Tun.
Nicht zuletzt seit der breiten Verfügbarkeit von LLMs und „Künstlicher Intelligenz“ gilt umso mehr: Die Welt braucht Geschichten – echte Geschichten von Menschen mit einem echten Leben. Wir müssen sie nur noch erzählen, und ich helfe Ihnen dabei.




